Susanne Keller

Meine Kunst ist eine Materialisierung eines poetischen Gedankennetzes

Zum Werk von Susanne Keller gehören Objekte, Installationen, gemalte Bilder, Fotografie, Texte & Gedichte sowie Musik, die zum Teil performativ aufgeführt wird. Kellers Arbeitsprozess ist sowohl intuitiv wie auch intellektuell. Oft geht sie von Thematiken und Bildern aus, die sie inhaltlich interessieren oder als ersten Eindruck rein visuell oder akustisch ansprechen. In die Formung ihrer Arbeiten fliessen Themen wie der Guckkasten, die fotografischen Apparate (z.B. die Camera Obscura), die Bühne, der Theater- und Opernbau und Inspirationen aus dem Film, der Musik, dem Tanz, dem Theater, der Literatur, der Gesellschaft und der Natur ein, und zwar immer wieder wegen derer Kulissenhaftigkeit, wegen des äusseren Charme, dem gesellschaftlichen und persönlichen Interesse. Susanne Keller ist es wichtig, einen poetischen Klang in die Werke einzubringen; sie sollen einen verschlüsselten Charakter und einen bildlichen, akustischen Reiz besitzen. Ihre Werke sind im Grunde materialisierte Gedichte, jedes mit einer anderen inhaltlichen Thematik. Neben den erwähnten Thematiken und Inspirationen sind sie zusätzlich geprägt von der jeweiligen Lebensphase und dem Leben allgemein.

*** Video mit Interview zur Einzelausstellung "Poetry" (2015) im Lezard in Colmar Frankreich ***
Meine Kunst ist eine Materialisierung eines poetischen Gedankennetzes
Ansicht Einzelausstellung "Materialisierung eines poetischen Gedankennetzes" im Kunstraum Engländerbauf in Vaduz, Fürstentum Liechtenstein (2017) (Bild: Susanne Keller)
Meine Kunst ist eine Materialisierung eines poetischen Gedankennetzes
"Musicisti" (Choreografisches Objekt 4/7 - ein Gedicht üher die italienische Sprache und das lebendige Kunstwerk), Ausstellungsansicht "Keine Zeit" im Helmhaus Zürich (2017/18) (Bild: Susanne Keller)
Susanne Keller

Aktuell im Atelier

Für die Werkpräsentation von dem Choreografischen Objekt 5/7 "Songs of the body - Viaggi attraverso il corpo ed il cuore - S'Liäd vo dä Reisendä" wird ein grosser, doppelstöckiger Raum mit Glasboden gesucht. Eine Konstruktion in einem grosszügigen Raum wäre auch möglich.

Meine Kunst ist eine Materialisierung eines poetischen Gedankennetzes
Susanne Keller

Aktueller Arbeitsprozess

Für das Choreografische Objekt 6/7 "Volkstanz" habe ich bereits im 2017 begonnen intuitiv geführte Interviews mit vielen verschiedenen Personen zu machen. Die Interviews sind die Hauptinspirationsquellen für den Bau von "Volkstanz". Vor und während dem Bauprozess zeichne ich Skizzen zur ersten Verarbeitung der Interviews. Die Zeichnungen dienen lediglich zur Verarbeiten der vielen Informationen und gehören letztendlich nicht zum Choreografischen Objekt. Ich nenne die Skizzen die "emotionalen Landschaften" und sie sind eine Vorlage für den Bau der Werks. Folgend ein paar Eindrücke der Skizzen "emotionale Landschaften":

Susanne Keller
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Bodenelemente in Bearbeitung inspiriert von den Skizzen "emotionale Landschaften":
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